Ich habe soeben mal die diversen, auf meinem MacBook Pro (2,8GHz Core 2 Duo, 4GB RAM) installierten, Browser durch den V8-JavaScript-Benchmark in Version 5 von Google laufen lassen (Link - Achtung, legt direkt los).
Dass Chrome (v4.0) besonders gut abschneidet und das Rennen locker macht, kann man sich ja denken - schließlich ist der Test ja von Google entwickelt worden. Aber wie schlecht der aktuelle Firefox 3.6 dagegen ist, erschreckt mich schon ein wenig. Safari 4.0.4 hingegen ist immerhin noch auf einem sehr guten 2. Platz und massiv schneller als Firefox und Opera (v10.10). Letzterer ist extrem langsam bzw. ist der Test einfach nicht für diesen geeignet. Denn in der Praxis stellt er sich eigentlich nicht so langsam dar, auch wenn ich ihn nur selten verwende.
Klar, andere Benchmarks haben wieder andere Sieger. Dennoch deckt sich das mit meinen Erfahrungen, was die Performance von Firefox 3.x angeht (ich berichtete).
Hier die Ergebnisse meiner je 3 Versuche inkl. Durchschnitt:
In einer VM war der Firefox auch unter Windows XP nicht schneller oder langsamer. Der IE auf hingegen verabschiedete sich beim Test komplett, weswegen ich es nicht nochmal damit versucht habe
Selten, aber wahr: Gizmodo, Engadget und Macrumors waren wie viele andere Blogs und Newspages zum Thema Apple heute nach 19 Uhr MEZ tot. Auch Twitter kam kurzzeitig ins Stocken. Denn Apple stellte das neue iPad vor. Mein erster Gedanke war, dass das Ding aussieht wie ein digitaler Bilderrahmen - was ja auch irgendwie stimmt. Man könnte es aber auch als großes iPhone bezeichnen.
Wie auch immer, es läuft eine Art modifiziertes iPhone OS darauf (was hoffentlich in irgendeiner Form auch auf die iPhones kommt). Das war für mich die erste Enttäuschung, eine Snow Leopard Version wäre mir lieber gewesen. Allerdings gibt das wohl die 1GHz CPU nicht her. So muss man sich, zumimdest anfangs, mit den Einschränkungen des iPhone OS rumschlagen. Da wären fehlender Flash-Support (sehr nervig nach einer Weile im Web) sowie fehlendes Multitasking (mutmaße ich jetzt mal, denn es wurde bisher nicht das Gegenteil bewiesen.). Dafür kann man aber alle iPhone-Apps "out of the Box" auf dem iPad nutzen. Das sieht, zumindest im Fall von der Facebook App (siehe Video), irgendwie komisch aus. Denn aufgrund der anderen Auflösung auf dem iPhone werden die Apps einfach nur "upscaled", das finde ich irgendwie verdammt unschön. Man kann nur hoffen, dass bald spezielle iPad-Apps kommen, die die volle Auflösung nutzen. Einen Store für eBooks soll es dann auch geben, eine durchaus nette Idee und eine Alternative zum Kindle von Amazon.
Ansonsten kann man das Gerät mit WLAN bzw. optional auch mit UMTS bekommen. Der Preis ist ansich ok, wenn man bedenkt dass ein iPad samt UMTS und 32GB SSD dann theoretisch günstiger als ein iPhone 3GS mit 32GB ist. Ob das dann tatsächlich so ist, weiss man natürlich noch nicht. Interessant wäre auch zu wissen, ob man via Tethering über ein vorhandenens iPhone z.B. via Bluetooth ins Netz kommt. Ein weitere SIM nur für das iPad fände ich unschön.
Mein Fazit ist: Geht so! Irgendwie hatte ich wohl mehr erwartet, auch wenn ich nicht genau weiss, was eigentlich. Das habe ich auch schon via Twitter von vielen Leuten gelesen. Aus jetzigem Stand macht das iPad für mich keinen Sinn bzw. es gibt noch keinen Kaufanreiz. Ein Gerät zwischen dem MacBook Pro und dem iPhone habe ich bisher zumindest noch nicht vermisst. Auch fehlt eine Kamera für Skype oder Ähnliches am iPad sowie GPS (im kleinsten Modell). Interessant wird auch, wie Apple bei 1024x768 Videos in 720p abspielen will ("H.264 video up to 720p") - oder nur via VGA Adapter?!?
Aber abwarten, wenn die ersten Geräte durch die Gegend geistern. Apple Produkte haben ja die doofe Angewohnheit, unbedingt zu gefallen und ein "haben wollen" Gefühl auszulösen. Auch dann, wenn man das Ding eigentlich gar nicht braucht. Und hier auf dem Glastisch würde es bestimmt schick aussehen, sei es auch nur zum Bilder in der Slideshow anschauen. Eben doch wie ein digitaler Bilderrahmen ..
Seit langen hatte ich mir vorgenommen die Richtlinien für Passwörter auf meinem Macbook zu ändern. Als ich heute endlich dazu kam und mir Linux-like die manpage des von Darwin verwendeten passwd Programms anschaute, merkte ich schnell, dass die Konfiguration der Richtlinien unter Mac OS X ein wenig anders zu sein scheint, als ich es gewohnt war.
Um es vorweg zu nehmen, es gibt 2 Varianten um die Richtlinien anzupassen - eine Nerdige via Konsole und eine Windows-like grafische mit einem Tool. Die einfachere von beiden ist sicher das GUI-Tool von Apple, welches sich in den Server Admin Tools versteckt und auf dem Namen Arbeitsgruppenmanager hört. Über dieses Tool könnt Ihr euch lokal auf euren Mac verbinden (auch wenn eine Warnmeldung kommt, dass man nur mit einer lokalen Konfigurationsdatenbank arbeitet) und in diesem Änderungen vornehmen. Hier empfiehlt es sich auf den gewünschten User zu klicken um dann unter Erweitert --> Optionen die gewünschten Richtlinien vorzunehmen.
Die zweite und imho etwas mächtigere Variante (ich habe in der GUI z.B. keine Einstellung für passwordCannotBeName, requiresAlpha oder requiresNumeric gefunden), ist das Tool pwpolicy. Dieses sollte per default auf euren Mac's installiert sein. Um euch einigen Ärger und Logs durchwühlen zu ersparen, nutzt das Tool nur als root bzw. Systemverwalter + sudo. Ich würde euch auch empfehlen als erstes die manpage des Programmes zu lesen und erst danach die gewünschten Einstellungen vorzunehmen. Ich z.B. habe mein Ablaufdatum der Passwörter für meinen User auf 90 Tage gestellt sowie die Passwort-Länge auf mindestens 8 Zeichen gesetzt. Dies erfolgt mit dem Befehl
pwpolicy -u ich -setpolicy "maxMinutesUntilChangePassword=129600 minChars=8"
Dass die IPv4-Adressen bald alle sind, weiss wohl inzwischen jeder technisch versierte User. Wann das aber genau sein wird, weiss wohl Keiner so genau. Die Restlaufanzeige von inetcore.com bietet nun eine Annährungswert, der dies veranschaulicht.
Was wird danach? IPv6 kennt zwar ebenfalls Jeder, aber benutzt ihr das schon? In unserer derzeitigen Infrakstruktur hier spielt das zumindest noch keine Rolle. Klar, alle gängigen OS' beherrschen IPv6, Google ist ebenfalls schon darüber erreichbar. Aber wie wird die Umstellung konkret ablaufen? Fragen über Fragen
Mit RFC 5735 wurden zwar die Tage erst ein paar neue IPv4-Bereiche frei, das ist aber auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Wie man hier schön sieht, gibt es immernoch einige Bereiche, die freigegeben werden könnten. Aber auch das reicht nicht ..
Bin schon sehr gespannt, wie sich das entwickelt, wenn nächstes Jahr tatsächlich keine IPv4-Adressen mehr neu vergeben werden können. Es bleibt spannend!
Gestern bekam ich einen lustigen Hinweis via Google Alerts, nämlich dass admin-blog.com bei safeweb.norton.com als bösartige Seite gelistet ist. Dort wird ein offenbar schadhaftes JavaScript namens "HTTP Malicious Javascript Encoder 5" gefunden, welches ich 2008 mal in einem Blogeintragverlinkt hatte.
So weit, so gut. Ob das jetzt irgendeinen Einfluss auf Nutzer irgendwelcher komischen Norton-Software hat oder ob diese im schlimmsten Fall dieses Blog gar nicht mehr aufrufen können, eine tolle Warnung erhalten oder whatever - keine Ahnung. Immerhin kann wohl der IE 6 wie auch der Firefox 2.0.8 von diesem Script manipuliert werden. Natürlich aber nicht von unserer verlinkten Textdatei, denn die wird ja einfach nur als Text durch den Browser ausgegeben (sollte man annehmen). Insofern ist die Norton-Safeweb Warnung eigentlich überflüssig und irreführend.
Wie auch immer, Norton-User sind eh nicht die Haupt-Zielgruppe des admin-blog.com
Wenn ihr dieses Posting hier lest, kommt ihr schon auf dem neuen Server raus! Das Admin-Blog.com liegt ab sofort auf einem neuen Root-Server bei Hetzner und läuft dort in einer sicheren FastCGI-Umgebung unter Debian. Apache kommt weiterhin als Webserver zum Einsatz, das Blog ansich basiert ja auf PHP 5 mit MySql-Backend.
Auf dem alten Server lagen diverse andere Projekte, die sehr viel CPU benötigen. Dieser Server hier hat quasi den ganzen Tag Langeweile, daher der spontane Umzug. Normalerweise sollte Alles wie gewohnt funktionieren, bei Problemen bitte in den Kommentaren einen Hinweis geben - vielen Dank!
Ein paar Eckdaten für die Interessieren Leser zum neuen Server gibt es hier bei Hetzner - ein wirklich nahezu unschlagbares Angebot.
Wie Rob in einem unserer letzten Einträge schon berichtete, wiesen unsere beiden Cinema Display's schwarze Flecken im unteren linken Bereich des Bildschirms auf. Meiner wurde also nun als erstes in die Reperatur gegeben. Da dies über Weihnachten eingeschickt wurde, ist die Reperaturdauer von 3 Wochen in Ordnung.
Also freute ich mich schon heute endlich wieder mein Cinema Display beim Händler unseres Vertrauens abzuholen und es wieder an meinem MacBookPro zu betreiben. Also das Display abgeholt, ausgepackt, angeschlossen und gewartet. Das erste Gute was auffiel, die Flecken waren weg und das Display tat auf den ersten Blick seinen Dienst.
Nach einigen Sekunden fiel mir aber auf, dass das Display sehr hell eingestellt war. Logischerweise drückte ich auf meiner Tastatur F1 bzw. F2, welche normalerweise die Helligkeitsregelung für das Display sind. Aber es tat sich Nix . Auch nach mehrmaligen drücken der Taste erschien keine Helligkeitsanzeige auf dem Display. Im zweite Versuch öffnete ich die Systemeinstellungen --> Monitore, aber auch da gab es keinen Schieberegler für die Helligkeit. Unter dem Punkt "Farben" meldete sich mein CinemaDisplay aber kommischer Weise als iMac an??! Nach etwas googlen und der Suche im Apple-Forum, ring ich mich dann durch, doch einmal die Apple-Support-Hotline zu belasten. Nach jedoch 30 Minuten ohne Lösung (zum "günstigen" Apple Preis von 4,50€) kam der Support Mitarbeiter zu dem Punkt, dass das Display sich wahrscheinlich als iMac im Display-Modus ausgibt (obwohl keine Elektronik bei der Reparatur getauscht wurde) und es doch noch einmal zur Reparatur geschafft werden muss. Ja und das ist irgendwie suboptimal.
Wir werden uns jetzt wahrscheinlich nach anderen Monitoren umsehen. Falls es Neuigkeiten gibt, geben wir natürlich Bescheid.
Es müsste so im Jahre 2002 gewesen sein, als ich vom Internet Explorer (5.0?) zu Mozilla gewechselt bin. Damals gab es noch keinen Firefox, sondern schlicht die sogenannte "Mozilla Application Suite", die ich seit Version 0.9.x im Einsatz hatte. Netscape war mir nie so ganz geheuer, der IE ging aber auch nicht mehr wirklich klar. Daher war das freie Mozilla-Projekt eine willkommene Alternative, dank integriertem Mail- und Newsclient konnte ich mich auch gleich von Outlook trennen. Schön war auch, dass ich mich bei meinen ersten Gehversuchen mit Linux bzw. KDE dann nicht umgewöhnen musste, da es das freie Mozilla natürlich auch für diese Plattform gab.
Mozilla war nie wirklich schnell, da kam mir der Firefox-Fork gerade richtig. Es muss wohl so 2004 um die Version 1.0 gewesen sein, also ich nach und nach komplett auf den Firefox zum Browsen und Thunderbird zum Mailen umgestiegen bin. Zwischenzeitlich habe ich auch mal eine Weile Opera mit dem Mailclient M2 (hiess der so?) gearbeitet, kam nach ein paar Monaten aber dann doch wieder zum Firefox. Dank mächtiger Extensions, v.a. zur Web-Entwicklung, und einer stetigen Entwicklung wurde Firefox so zu meinem täglichen Begleiter im Web und die insgesamt, vom Betriebssystem mal abgesehen, mit Abstand am meisten von mir benutzte Software - bis zum 30. November 2009!
Seitdem benutze ich Safari in der aktuellen Version 4.0.4 und habe den Firefox seitdem nicht wirklich vermisst. Im Gegenteil eigentlich, denn Safari ist einfach deutlich schneller. Das bemerkt man bei JavaScript lastigen Websites wirklich direkt, aber auch "normale" Seiten bauen sich gefühlt schneller auf. Außerdem hatte ich mit dem FF zumindest auf dem Mac immer mal wieder Stabilitätsprobleme. Nervig waren ebenfalls die Probleme mit Extensions nach Updates des FF auf eine neue Version und eine Art "Stylesheet-Bug", der bei mir im FF öfter auftrat. Dabei wurde irgendwie ein externes Sytelsheet zu einer Website nicht richtig geladen, weshalb man die Seite nicht wirklich benutzen konnte. Mehrfacher Reload half zwar manchmal, aber das machte dann nur bedingt Spaß. Ob das jetzt an einer Extension lag, weiss ich nicht genau. Zumindest trat dieser Effekt nur auf dem Mac auf und brauchte mich immer öfter dazu, mal den Safari zu nutzen.
Klar, einige wirklich tolle Sachen wie den Nagios Checker gibt es für Safari leider nicht. So richtig brauchen tut man das aber auch nicht, schließlich kommen die Nagios-Meldungen auch via Mail und SMS. Für die Web-Entwicklung stellt Safari von Haus auf perfekte Werkzeuge zur Verfügung. Das gefällt mir fast noch besser als sämtliche Plugins dafür auf dem FF.
Dank pimpmysafari.com (offenbar gerade down..), dessen Plugin-Sammlung für Safari zugegebenermaßen lächerlichen gegen die Massen an Extensions für FF aussieht, hat man immerhin AdBlock und einige andere Grund-Plugins am Start. Den Rest wie Tab's speichern, Opensearch-Support uvm. bekommt man mit dem Addon Glims.
Wie es aussieht bleibt ich derzeit also auf dem Mac bei Safari, Firefox ist natürlich weiterhin installiert und kommt zudem unter Linux und Windows weiterhin zum Einsatz. Opera und Chrome für Mac lungern hier auch noch auf der Platte rum, aber eigentlich nur zu Testzwecken. Und nun, liebe Firefox-Jünger, hackt bitte auf mir rum ..
Heute möchte ich euch die Chemnitzer Linux Tage etwas näher bringen. Wie jedes Jahr findet dieser wieder im März (diesmal am 13. und 14. - dick im Kalender einkreisen) in den Hörsaal- und Seminar-Gebäuden der Technischen Universität Chemnitz statt.
Eines der Themengebiete des diesjährigen CLT lautet Dienste und Dämonen und soll die Protokolle und ihre Implementierungen, sowie die Anwendungsgebiete und Geschäftsmodelle dem interessierten Linux-Nutzer etwas näher bringen. Andere Themengebiete sind zum Beispiel der Desktops und der Embedded-Bereich. Erstmalig wird es dieses Jahr einen Kernel-Track geben, in dem sich interessierte Nutzer über die Entwicklungen im, sowie das eigentliche Programmieren am Kernel informieren können. Das gesamte Programm (leider noch nicht komplett Fertig) findet Ihr auf dieser Webseite.
Auch werden dieses Jahr wieder einige Herrsteller (u.a. AMD, Zarafa, Debian) ihre Produkte vorstellen und mit einem Stand vertreten sein. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt, denn im oberen Stockwerk wird es wieder eine Cafetaria geben in der man zum kleinen Preis Snacks und Getränke kaufen kann.
Die letzten 2 Jahre waren auf jedenfall sehr interessant und einige der Vorträge sehr sehenswert. Als Geheimtipp kann ich euch den Vortrag von Hans-Jürgen Schönig über PostgreSQL empfehlen. Dieser war die letzten 2 Jahre, wenn auch nicht der informationsreicheste, jedoch vom Humor und der Durchführung der beste Vortrag der ganzen CLT (Hans-Jürgen FTW ).
Auch die Eintrittspreise sind sehr Human gehalten. Das Wochenendticket kostet 5 EUR, sowie ermäßigt 3 EUR. Es würde mich freuen wenn sich ein paar von euch durch den Artikel anmimieren lassen, die Chemitzer Linux Tage einmal zu besuchen. Bis dahin und eventuell sieht man sich ja auch da.
Seit ca. 3 Monaten schmücken bzw. schmückten 2 Apple LED Cinema Display 24" unser Büro hier. Vor 3 Wochen bemerkte dann mein Kollege dunkle Flecken bei weissen Hintergründen in der linken unteren Ecke seines Displays. Da die Flecken trotz langer Betriebspause nicht verschwanden, ging der Monitor in die Rekla, wo er sich jetzt immernoch befindet.
Gestern nun der Schock, auf meinem Cinema Display geht es auch los. Ich sehe in der selben Ecke unten links schon schwache schwarze Flecken, die wie Dreck auf dem Display aussehen. Es scheint so, als ob die Displayfolie irgendwie durchgedrückt oder angeklebt ist - Ursache unbekannt. Die Displays standen einfach nur auf dem Schreibtisch und wurden tgl. je 8h mit einem MacBook Pro daran betrieben. Dafür sind sie afaik ja auch gebaut
Also geht Meines nun auch in die Rekla, was sehr ärgerlich ist. Wir haben zwar noch 20" Fallback-Monitore von Samsung, die mittels Mini-Display-Port zu DVI-Adapter an das MacBook Pro passen, die Vorteile wie Stromversorgung oder USB-Connect fehlen aber natürlich. Von der Auflösung ganz zu schweigen. Ein wenig enttäuscht bin ich schon, zumal beide Geräte hintereinander nun den Fehler hatten. Und besonders günstig sind die ja nun auch nicht, dafür hätte man 2-3 Displays von einem anderen Hersteller bekommen
Da ich im Rahmen des "Lenovo Blogger Advisory Council" glücklicher Dauertester (1 Jahr) eines X200 Tablet sowie eines IdeaPad Y550 bin (das ich derzeit noch nicht testen kann, da es mit US-Stromkabel geliefert wurde *g*), möchte ich meine ersten Eindrücke des X200 kurz schildern.
Auf den ersten Blick fiel mir sofort auf, dass das Gerät aus normalen Plastik besteht, wodurch es mir direkt wenig wertig erscheint. Ich bin mein MacBook Pro sowie ein Kohlefaser-Vaio gewohnt, da wirkt rauhes Plastik irgendwie billig dagegen. Dennoch macht es einen stabilen Eindruck und ist vor Allem sehr leicht, also gut für unterwegs. Da macht macht sich übrigens auch die integrierte 3G-Karte ziemlich gut, denn man ist überall mobil im Netz.
Ausgestattet ist es sonst auch recht üppig, d.h. eine 250GB Platte (leider nur 5400upm, daher nicht wirklich flott) von WD, Intel Core2Duo L9400 @ 1.86GHz und 2 GB RAM. Der Bootvorgang von Windows 7 mit Tablet-Support dauert dennoch gefühlte 5min, tatsächlich ist es wohl etwas mehr als eine Minute. Bis man es dann wirklich benutzen kann, vergeht nochmal eine halbe Ewigkeit. Die Windows-Leistungsinfo spuckt eine 3.4 von 7.9 aus. Die Grafikkarte zieht den Score hier massiv runter, es handelt sich um eine Intel-Onboard Karte.
Die Eingabe mit der Hand (sogar Multitouch fähig, siehe YouTube-Video von mir hier) oder dem an der Seite versenkbaren Stift funktioniert eigentlich ganz gut. Wirklich flüssig, wie z.B. auf dem iPhone ist es aber nicht. Aber vielleicht ist man da auch zu verwöhnt, keine Ahnung. Ein Kollege, der viel mit Grafik und Tablets macht, unterzieht das Gerät die Tage mal einem echten Eingabetest, ich werde dann weiter berichten.
Für mich hat der Tablet bei der täglichen Arbeit eigentlich keine echten Vorteile. Es ist durchaus schick, auf der Couch zu sitzen,das Ding auf dem Schoss zu haben und via Stift oder Hand zu surfen. Geht es aber ein Eingaben vermisse ich recht schnell die Tastatur, auch wenn die Handschriftenerkennung von Windows 7 recht gut funktioniert. Ein Anlernen war nicht nötig, könnte das Ganze aber noch weiter verbessern.
Der Klappmechanismus macht auf den ersten Blick einen stabilen Eindruck. Man kann mittels einem Button bequem das Bild drehen, je nachdem wie man den X200 gerade hält. Ob der Spaß nach 5000x herumdrehen noch genauso funktioniert, kann man nur hoffen. Für die Eingabe fehlt mir ein Touchpad, es gibt nur einen Mini-Trackpoint auf der Tastatur sowie Maustasten. Klar, auf einem Tablet ist ein Touchpad irgendwie auch nicht unbedingt erforderlich..
Ich teste das Gerät jetzt weiterhin und bin gespannt, wie es sich im Langzeiteinsatz so macht (Akkulaufzeit etc. teste ich noch). Wenn ihr Fragen zu dem Teil habt, nur zu. Werde ich, sofern möglich, gern beantworten. Und ja, Linux wird natürlich auch noch zum Einsatz kommen darauf
Seit dem 01.01.2010 sind viele Installation von Spamassassin (SA) besondern streng vorgegangen und haben allen Mails automatisch einen bestimmtm Spam-Score verpasst (bei mir den Default-Wert, also 3.188), da das Datum außerhalb eines definierten Zeitraumes lag, der am 31.12.2009 endete. Da Spam ja oft mit Datumsstempeln aus der Zukunft versendet wird, war dies ein Problem. Selbst die großen Mailprovider wie GMX und web.de hatten offenbar dieses Problem
Somit vergab SA also für jede Mail also "FH_DATE_PAST_20XX=3.188", was natürlich schnell zu False-Positives führen kann. Der Fehler wurde aber schnell gepostet und auch mehr oder weniger "behoben". So wie es aussieht muss ich also am 01.01.2020 wieder ein solches Blogpost verfassen.
Die eigene Installation kann via sa-update aktualisiert werden, man kann vorher auch /var/lib/spamassassin leeren. Damit funktionierte es auf meinen Mailservern zumindest problemlos. Nach dem Update sollten dort dann die aktuellen Rules liegen, die einen "Fix" beinhalten, der wie folgt aussieht:
mailbob:/var/lib/spamassassin# grep FH_DATE_PAST_20XX -r .
./3.002005/updates_spamassassin_org/50_scores.cf:score FH_DATE_PAST_20XX 2.075 3.384 3.554 3.188 # n=2
./3.002005/updates_spamassassin_org/72_active.cf:##{ FH_DATE_PAST_20XX
./3.002005/updates_spamassassin_org/72_active.cf:header FH_DATE_PAST_20XX Date =~ /20[2-9][0-9]/ [if-unset: 2006]
./3.002005/updates_spamassassin_org/72_active.cf:describe FH_DATE_PAST_20XX The date is grossly in the future.
./3.002005/updates_spamassassin_org/72_active.cf:##} FH_DATE_PAST_20XX
In diesem Sinne allen Lesern ein gesundes und bugfreies Jahr 2010!
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