Mittwoch, 11. Juli 2012
Synergy ist interessant für jeden der 2 Monitore, 2 Rechner und nur 1 Set an HID`s besitzt.
Man könnte jetzt Maus und Tastatur über ein KVM Hardware Switch ständig zwischen beiden Rechnern hin-und-her wechseln. Jedoch besitzt nicht jeder ein solches Gerät, noch lohnt sich die Anschaffung des selbigen Aufgrund der doch sehr hohen Kosten von USB KVM Switches.
Eine mittlerweile sehr gute Softwarelösung ist Synergy, welches Maus und Tastatur über das Netzwerk mit beiden Rechnern verbindet. Dabei fungiert der Rechner mit angeschlossenen Geräten als Server und der Rechner, welche keine Maus und Tastatur angeschlossen hat als Client.
Dabei hat man die freie Wahl der Plattform, denn Synergy ist Plattformunabhängig. Ein weiterer Vorteil ist die synchronisierte Zwischenablage. Zuletzt sei erwähnt dass man durch die Software Lösung auch gerne schnell vergisst, dass man 2 verschiedene Rechner bedient, denn Synergy schaltet seamless zwischen beiden Systemen um, sobald man den Konfigurierten Randbereich mit der Maus überschreitet.
KonfigurationVorab: Ich empfehle euch unbedingt die Beta zu benutzen, da hier die Benutzerschittstelle um einiges ausgereifter ist. Szenario: Rechner 1 ist ein Windows mit angeschlossenen Gerätschaften, Rechner 2 ist ein OSX Lion der diese Geräte nutzen möchte.
Zuerst installiert man auf beiden Systemen die Software. Dabei wählt man in der Installation für Rechner 1, Server aus und für Rechner 2 wählen wir Client. Die Frage nach dem Automatischen Start kann jeder so beantworten wie er es gerne mag, bei mir starten beide Rechner die Software im "Desktop" Level, bedeutet erst nachdem ich mich angemeldet habe.
Nun kann man auf Seite des Servers entsprechend "Configure Server..." wählen. Nun hat man eine Übersicht aller konfigurierten Rechner (im unkonfigurierten Fall entsprechend ein Monitor in der Mitte mit dem Netzwerknamen des eigenen Rechners).
Nun kann man von oben Rechts einen Monitor, via drag-and-drop an die Position ziehen, die der zweite physische Monitor hat, welcher an den 2. Rechner angeschlossen ist. Dadurch wird ein "Unnamed" Bildschirm erstellt.

Durch einen Doppelklick auf diesen gelangt man entsprechend in den Konfigurationsdialog. Dort gibt man diesem Bildschirm den Netzwerknamen/Hostname des 2. Rechners als "Screen name" an. In meinem Fall ist das "Christophs-MacBook-Pro.local". Jetzt kann man noch diverse "Key-Modifier" umsetzen, was bei OSX z.B. Praktisch ist, da sonst Super(Apfel) und Alt vertauscht sind. Daher mappe ich in meinem Fall "Alt auf Super" und "Super auf Alt". Damit ist auf Seiten des Servers alles fertig konfiguriert. Starten wir nun also den Server über die "Start" Schaltfläche und kümmern wir uns um den Client.
Beim Client muss man nun einfach nur den Namen des Servers eintragen. Dabei kann man den NetBios/DNS Namen oder aber die IP Adresse benutzen. Danach kann man auch hier auf "Start" drücken. Nun sollte bei beiden Rechnern in der Log von Synergy stehen, das eine Verbindung erfolgreich aufgebaut wurde.

Ab jetzt kann man den anderen Rechner von seinem Hauptsystem aus wie einen 2. Bildschirm verwenden. Einfach über den Randbereich hinweg gehen, je nachdem wie man den Monitor eingestellt hat links oder rechts, schon hat man Maus und Tastatur nutzbar auf dem 2. Rechner. Im selben Moment wird dann auch die Zwischenablage synchronisiert. Thats it.
Fazit Der einzige Nachteil des ganzen ist, dass man den Monitor händisch an den 2. Rechner anschließen muss. Zudem werden auch Audiosignale nicht übertragen. Jedoch ist dies für den Office gebrauch nicht weiter tragisch. Für Audio könnte man die Software Airfoil nehmen, diese ist jedoch entsprechend kostenpflichtig und beim Monitor müsste man zwangsweise einen Hardware KVM Switch für Monitore besitzen.
Vorteil ist die ständige Weiterentwicklung dieses Projekts und dass es Open Source ist. Zudem sind, trotz Beta, während meiner Benutzung keinerlei Fehler aufgetreten. Einzig das Mapping von AltGr auf Command+Alt ist für OSX ziemlich nervig. Ein Patch scheint dafür schon in das Projekt eingeflossen zu sein, jedoch bietet die GUI noch keine Möglichkeit diese Einstellung vorzunehmen.
Donnerstag, 22. Januar 2009
Ok, ganz so schlimm ist es nicht, aber irgendwie ist Google nicht mehr auf Platz 1 der beliebtesten Arbeitgeber in der Fortune-List. Hab mich eh gewundert, warum plötzlich alle bei Google arbeiten wollten. Und, vor Allem, was genau dort eigentlich alle machen wöllten.  In der Vergangenheit wurde ja auch schonmal ein Mitarbeiter wegen zu freizügigem Bloggen gefeuert. Vielleicht auch Chef-Sicht nachvollziehbar, unschön aber dennoch. Außerdem sind die Mitarbeiter wohl unzufriedener, da es statt Weihnachtsgeld letztes Jahr nur ein schnödes Android-Handy gab. Dafür ist Platz 4 eigentlich noch ziemlich gut - bei einem iPhone hätte es vielleicht sogar noch in die Top 3 gereicht.
Nun ist also NetApp die Nummer 1. Und offenbar eine Würdige dazu, schließlich durfte ich schon diverse NetApp-Mitarbeiter auf Workshops etc. kennenlernen und empfand stets alle als nett und zufrieden. Und deren Produkte sind auch über jeden Zweifel erhaben - Lob muss auch mal sein an dieser Stelle. Wenn man sich dazu noch die tollen Draufgaben wie z.B. 11.390$ einmaliges Kindergeld für Adoptionen oder 5 Tage bezahlten Urlaub für ehrenamtliche Aufgaben anschaut, macht diese Firma einen soliden Eindruck. Die Gehälter stimmen dann mit Sicherheit auch.
Achja, die studenten-verheizende Softwareschmiede Microsoft ist übrigens auf #38 - es gibt also immernoch genug Wahnsinnge, die dort gern ihre Brötchen verdienen
Da diese Liste nur für Arbeitgeber in den USA gilt, will ich das mal so durchgehen lassen. Andernfalls müsste in der Tat mein Arbeitgeber (den ich hier mal ganz lieb grüßen möchte  ) die unangefochtene Nummer 1 sein! Und das meine ich 100% so, wie ich es sage ...
Freitag, 21. September 2007
Hier sitze ich seit Juni diesen Jahres in aller Ruhe im 6. Stock eines Office-Centers in Dresden (ja, es gibt einen Fahrstuhl). Sehr angenehm und modern. Platz ist auch genug da. Momentan bin ich zwar noch ganz allein, in Kürze aber in Gesellschaft eines Azubi's!
Zu sehen sind ebenfalls meine 2 Rechner, einer mit Ubuntu und einer mit Windows XP - ja, ich schäme mich dafür. Geht aber leider manchmal nicht anders.
Freitag, 21. April 2006
Da ich vor einigen Wochen eine neue Arbeitsstelle als Administrator angenommen habe, wollte ich Euch dieses Foto nicht vorenthalten. Die Qualität ist nicht die Beste, wie man es eben von Handykamera's kennt (meinen Kollegen und den Inhalt eines Monitors habe ich mal entfernt) Ich betreue dort diverse Linuxserver, das Netzwerk usw. - es gibt also immer etwas zu tun. Das Unternehmen, eine AG, beschäftigt derzeit rund 170 Mitarbeiter und wird in 1-2 Jahren an die Börse gehen
Auf jeden Fall sieht man dort meinen "Dual-Head" Arbeitsplatz samt Notebook - komplett alles von DELL. Besonders froh bin ich darüber, dass ich unter Ubuntu 5.10 die beiden Monitore auch als einen großen nutzen kann, wie meine Kollegen mit Windows-XP. ATI liefert einen guten Linuxtreiber, womit sich die Ati X600 in dem DELL Optiplex perfekt konfigurieren lässt.
Mit zwei 19-Zöllern als Desktop und jeweils 1280x1024 macht das Arbeiten richtig Spaß, da man sich prima auf dem Desktop ausbreiten kann. Der Pentium 4 HT @ 3 GHz mit 1024 MByte RAM trägt ebenfalls zu einer angenehmen Arbeitsgeschwindigkeit bei.
Auf dem Inspiron-Notebook läuft allerdings Windows-XP, da ich dies für Tests etc. benötige und daher leider noch auf Windows angewiesen bin. Dennoch läuft es aber trotzdem sehr stabil, so dass ich bisher über DELL nichts negatives sagen kann.
Wie auch immer, so macht die Arbeit Spaß
Freitag, 4. November 2005
Da ich eben noch fix einen Server mit Suse 9.3 für einen Kunden aufgesetzt habe kam ich auf die tolle Idee, mal ein Foto (wenn auch nur mit dem Handy) unserer "Installationskammer" zu machen. Hier werden die besten und stabilsten Server der Welt installiert, Teststellungen aufgestellt, Server augeschlachtet & anderweitig mißhandelt etc! Übrigens machte mir der Server spontan gleich Kummer, als ich ihn im Rechenzentrum in Betrieb nehmen wollte. Schon zweimal habe ich nun erlebt, dass Suse die Netzwerk-Config eines "Via Rhine II" - OnBoard -Interfaces einfach ignoriert. Erst nach löschen, rebooten und erneutem Einfügen der Config via Yast2 klappt es dann. Sehr nervig ...
Und hier nun das "Labor" - nein, das ist nicht mein Arbeitsplatz. Der sieht etwas ordentlicher aus, manchmal zumindest  . Vorne liegt übrigens ein Server, der momenat operiert wird. Er hatte Probleme in der Festplattengegend und bekam prompt ein verfügbares "Spenderorgan". Hoffentlich nimmt er es auch an ...
Mittwoch, 5. Oktober 2005
Mit Servern kann man viele tolle Sachen machen, z.B. sich mit ihnen vor einer weißen Wand von einem ahnungslosen Kollegen fotografieren lassen!  Ein Glück dass der Server noch nicht weiss, dass er bald dutzende Domains auf Gentoo-Linux hosten wird und sein entspanntes Leben im Lagerraum nun ein Ende hat. Aber so ist das Leben nunmal, für Server wie auch für Admins
Hardware-Details für Interessierte: Dual-Pentium-3, 1 GByte RAM (ECC), ServerWorks Mainboard, ICP RAID, 2x 72 GByte SCSI-160 Fujitus-HDD's im RAID 1 usw - könnte man also durch aus auch bei sich zu Hause im Keller einsetzen. Aber wirklich nur dort, denn die Kisten sind einfach nur laut
Donnerstag, 22. September 2005
Durch den krankheistsbedingten Ausfall von gleich 2 Kollegen ist es auf Arbeit ziemlich stressig. Aber Besserung ist in Sicht und als guter Admin arbeitet man natürlich unter Stress stets korrekt  Selbst 2 Server habe ich mit Kollegen zusammen trotz des Stresses noch sauber aufgesetzt, den Kunden wird es hoffentlich freuen.
Das würde ich auch gern von den Programmierern der Mozilla-Gruppe behaupten können. Mein Lieblings-Mail-Client Thunderbird führt aufgrund eines Bugs sogar unter Linux beliebige Shellbefehle aus, sehr unschön. Firefox hat dies in der Version 1.0.7 gefixt, ein Thunderbird-Fix steht noch aus. Ich vermute aber, diese wird auch umgehend nachgereicht.
Auch sonst bin ich ziemlich beschäftigt, arbeite ich doch im Moment in meiner Freizeit unter Hochdruck an einem Blog-Dienst. Google und Co. bieten zwar schon gratis Blogs an, allerdings ist die Software nicht der Renner. Bei meinem neuen Dienst wird es wahlweise Wordpress oder Serendipity in der neuesten Version gratis und frei konfigurierbar geben. Mehr dazu aber später
Donnerstag, 15. September 2005
Nachdem ich gesten das Blog hier mal im Internet Explorer 6 aufgerufen habe musste ich feststellen, dass er irgendwie Probleme mit der Darstellung hat. Also habe ich die Seite noch ein wenig optimiert. Feedback ist willkommen, ebenso die Benutzung von Firefox
Wie kann man eigentlich freiwillig Frontpage verwenden? Gute Frage, nächste Frage.  Komischerweise nutzen es offenbar relativ viele Leute, weil es bei MS-Office mit dabei ist. Zumindest fällt mir kein anderer Grund ein. Ich konnte mich damit noch nie anfreunden. Die entsprechenden Extensions machen auch immer wieder Probleme, vor allem unter Linux. Es ist überhaupt sehr verwunderlich, dass Microsoft diesen Wahnsinn tatsächlich auf Linux portiert hat. Schlimm genug, dass es das überhaupt gibt. Wie auch immer, der Kunde ist König und die armen Admins dürfen sich mit den Problem rumschlagen und Web's "rekalkulieren", die immer mal wieder nicht mehr funktionieren ...
Der Linksys WLAN-Router WRT 54 G macht auch schon wieder Probleme. Ich habe dieses Gerät u.a. im Einsatz, aber mit der DD-WRT-Firmware. Da das Teil mit Linux läuft - man kann sich sogar via SSH verbinden - kann man herrlich dafür programmieren. So nutze ich meinen als Client. Insgesamt stehen bei mir 4 WLAN-Geräte rum: der WRT, ein Zyxel Router, mein Centrino-Notebook und ein D-LINK Accesspoint, der ebenfalls als Client fungiert. Das kann einfach nicht gut fürs Gehirn sein
Mein Projekt Bluetooth & ISDN unter Linux habe ich übrigens frustriert aufgegeben. WLAN-ISDN-Router kann man offenbar nicht bezahlen, also werde ich morgen wohl ein Kabel kaufen müssen. Dann bekommt zumindest der Begriff "Fallback-Leitung" eine ganz neue Bedeutung, wenn wahlweise ich oder meine Freundin um Flur darüber stolpern ...
So, dann werde ich noch einige Domains von Windows 2000 auf Windows 2003 umsetzen, schließlich wollen wir den Kunden stets Aktualität und ein stabiles System bieten ... vielleicht sollte ich dann aber doch heimlich einen Linuxserver nehmen
Anbei noch Microsofts Beitrag zur Bundestagswahl am Sonntag (bzw. am 2. Oktober, falls man Dresdner ist)
Sonntag, 11. September 2005
Ich habe gleich Feierabend und pünktlich fängt es an, in Strömen zu regnen. Der Tag war dennoch ganz OK, denn ich hatte keinen großen Stress. Allerdings sind ja noch ein paar Stunden Bereitschaft zu absolvieren, da kann noch viel passieren. Als Optimist gehe ich aber nicht davon aus.
Vormittags habe ich mehrere gute Taten vollbracht. Ein Verwaltungsserver bekam eine neue Platte im Austausch gegen eine defekte in seinem Raid-1-Array. Das anschließende Rebuild in der 3Ware-Konsole hat auch gleich geklappt. Im Büro habe ich einem Storagesystem noch ein weiteres SCSI-Raid-1 mit 70Gbyte verpasst, damit wir weiter Daten speichern können. Hat auch easy geklappt, wenn auch das Rebuild knapp 2 Stunden gedauert hat. So mag ich es
Ein anderer Server bekam komplett neuen Arbeitsspeicher verpasst, der alte ist evtl. defekt. Das könnte zumindest der Grund für die regelmäßigen Abstürze sein. Um ehrlich zu sein könnte es aber auch daran liegen, dass dort einfach das falsche Betriebssystem - nämlich Windows 2003 Server - installiert ist. Jaja, ich weiss schon ...
Mittwoch, 31. August 2005
Mein Tag begann sehr zeitig (6 Uhr zur Frühschicht), war aber auch erfolgreich. So habe ich mit einem Kollegen 2 alte Suse 8.0 Server auf den kürzlich installieren Gentoo-Server migriert. Das ist relativ einfach, aber zeitraubend. Dank temporären IPs und einigen Perlscripten aus der Vergangenheit aber halbwegs akzeptabel
So wurden die User automatisch aus einer Datenbank erstellt und anschließend die knapp 200 Domainverzeichnisse in einen großen Tarball gepackt. Diesen habe ich dann via SCP auf die neue Maschine geschoben und entpackt. Dann wurden noch die SSL-Keys kopiert und die IPs getauscht. Das wars eigentlich schon. Natürlich mussten noch diverse Configfiles angepasst werden, aber das ist Routine. Apache 1.3.33 und PHP 4.4 waren auch schnell kompiliert.
Und siehe da, es funktionierte. Die Kunden haben kaum einen Ausfall bermerkt und wir sind glücklich.
So lässt es sich als Admin leben ...
Achja, die Pilze: Die hol ich nachher erst aus dem Wald, sofern noch welche da sind. Mehr dazu später an dieser Stelle. Oder auch nicht, sollte ich falsch zugreifen 
Ist das nicht aber der endgültige Beweis, dass Admins nicht nur vor dem PC sitzen?
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