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Mittwoch, 2. März 2011Lion im ersten Test
Im Sommer soll Mac OS X Lion erscheinen und die besten Sachen von iOS vom iPad bzw. iPhone auf den Mac bringen. Dass man das unter Umständen als "Poweruser" nicht will, ist wieder eine andere Geschichte!
Dennoch kann man Lion recht angenehm benutzen, das Launchpad ist ja nur auf Wunsch sichtbar und auch weitere iOS-Sachen wie das inversive Scrolling kann man deaktivieren. Umgekehrtes Scrolling macht eigentlich mit der Maus keinen Sinn, mit deinem Touchpad oder halt auf dem iPad sieht das schon anders aus. Jedenfalls für mich eines der verwirrendesten Feautures in Lion. Eine gute Sache hingegen ist das neue Mail, das deutlich an Übersichtlichkeit gewonnen hat. Generell sieht das neue Interface von Lion mit seinen eckigen Buttons sehr schick aus und ist dank Aqua weiterhin sofort als Mac OS erkennbar. Die aus iOS bekannten "overlay Scrollbars" sind in Ordnung, einen Mehrwert stellen Sie allerdings nicht wirklich dar. Schick sind die "Popovers", die vermehrt zum Einsatz kommen. Weitere Neuerungen stellt Apple auf developer.apple.com vor. iCal wurde auch überarbeitet und bietet nun endlich auch eine Jahresansicht. Leider sind dort offenbar aber keine Termine zu erkennen. Da wäre es schön gewesen, wenn die Tage mit Terminen irgendwie hinterlegt sind. Aber das kommt vielleicht in der Final noch. Neue Termine kann man nun im Wortlaut anlegen, so führt die Eingabe von "nächsten Montag 19:00 Essen" dazu, dass ein solcher Termin angelegt wird. Das funktionierte in ersten Tests wirklich gut und gefällt. Versionierung bietet die Möglichkeit, auf frühere Versionen eines Dokumentes zu springen. Quasi wie Timemachine für Dokumente. Allerdings muss das Programm diese Technik unterstützen. Die Hoffnung, dass Apple hier vielleicht auf Snapshots ala ZFS oder gar ein neues Filesystem setzt, hat sich leider nicht bestätigt. Es kommt weiterhin HFS+ zum Einsatz, für die lokale Versionierung wird ein "mtfs" mit der Größe der normalen Festplatte angelegt. Ob die Sicherung bitweise funktioniert bzw. wie sie generell funktioniert, kann mit Sicherheit noch nicht gesagt werden. Das System ist aber hoffentlich effizienter als die Sparsebundle-Login von Timemachine. Im Hintergrund läuft für die Versionierung der Dienst "mtmd" bzw. "mtfs", der bisher bei einigen Nutzern hin und wieder für volle CPU-Auslastung sorgt. Jetzt meldet sich das System bei uname -a nun mit "Kernel 11.0.0" und 64Bit: Darwin Lion.local 11.0.0 Darwin Kernel Version 11.0.0: Sat Feb 19 19:29:29 PST 2011; root:xnu-1699.21.15~1/RELEASE_X86_64 x86_64Unter Snow Leopard sieht das so aus: Darwin mbp 10.6.0 Darwin Kernel Version 10.6.0: Wed Nov 10 18:13:17 PST 2010; root:xnu-1504.9.26~3/RELEASE_I386 i386 i386 Weitere Neuerungen in Lion, vor Allem am UI, hat Oliver von aptgetupdate.de ganz gut zusammengefasst. Es gibt aber sicher noch viele Sachen, die man in 1-2 Testtagen auf einer virtuellen Maschine nicht mitbekommt. So kann ich auch wenig über die echte Performance sagen. Alle Systemdienste und Apple-Programme außer iTunes (!) laufen nun auch nativ im 64Bit-Modus. Dass iTunes nicht erneuert wurde ist hingegen eher schwach. Hier muss dringend mal eine Frischzellenkur her! Als Fazit würde ich bisher sagen, Lion ist "ok". Mehr aber eigentlich auch nicht. Ein wenig mehr hatte ich mir ehrlichgesagt erhofft, vor Allem "unter der Haube". Klar, die Versionierung ist in Ordnung, Mail ist besser etc. aber irgendwie klingt das bisher nach 10.6.7 als nach 10.7. Aber bis zur Final ist ja auch ein wenig Zeit. Auf Wunsch kann ich in der VM gern Sachen testen, die euch interessieren. Tipps oder Entdeckungen in den Kommentaren sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht. Freitag, 4. Februar 2011Angedockt: MacBook Pro im Dock von Henge Docks
So ein Dock ist eigentlich eine wirklich gute Sache. Meine Ex-Dell Notebooks zumindest habe ich eigentlich ganz gerne im Dock betrieben, da man sich die tägliche Neu-Verkabelung von LAN, Strom, USB und VGA damit sparen konnte. Nach dem Umstieg auf ein MacBook Pro vermisst man das auch ein wenig, denn trotz Cinema-Display muss man mehrfach täglich mindestens 3 Kabel an- und abstecken (Strom, Display-Port und USB). Außerdem sieht es immer ein wenig unordentlich aus, wenn die Kabel so auf dem Tisch zu sehen sind.
Einen Workaround dafür bietet der US-Hersteller Henge Docks an. Deren Docks nehmen sowohl das kleine MacBook als auch alle Varianten des MacBook Pro hochkant (!) in einem Plastikständer auf. Ein echtes "Dock" ist es eigentlich nicht wirklich, da es keinerlei Anschlüsse nach außen stellt. Wie auch, dem MacBook fehlen ja echte Dock-Anschlüsse auf der Unterseite, wie sie z.B. Dell-Notebooks haben. Also muss man seine normalen Kabel im Dock befestigen. Dies geschieht mittels Inbusschrauben. Je nachdem, was man für Anschlüsse nutzen möchte, gilt es also diverse Kabel im Dock zu befestigen. In meinem Fall zur Nutzung an einem Apple Cinema-Display sind dies also USB, Strom und Display-Port. Dies ist auch schon ein recht großer Nachteil an der Sache, denn will man ein anderes MacBook an diesem Display betreiben, muss man natürlich die ganzen Schrauben lösen. Ansonsten passt das MacBook Pro ziemlich gut in das Dock und lässt sich leicht herausnehmen bzw. reinstecken. An die Optik gewöhnt man sich, dennoch ist die Lösung im Hochkant-Modus ein wenig "strange". Das SuperDrive funktioniert in der Stellung offenbar problemlos inkl. Auswurf nach oben, intensive Tests wurden allerdings nicht durchgeführt. Probleme gibt es allerdings auch, so funktionierte beim Test mit einem "Display-Port zu DVI Adapter" die Erkennung des Monitors teils nur sporadisch. Der Monitor blieb teilweise einfach aus. Abhilfe schaffte dann nur die etwas nervige Prozedur, das MacBook herauszunehmen, aufzuklappen, den Monitor anzustecken, das 2. Display zu konfigurieren und dann wieder in das Dock zu stecken. Dass das keinen Spaß macht, kann man sich ja denken. Mit dem Cinema-Display gibt es allerdings keinerlei Probleme, das wird stets erkannt. Ein weiteres Problem gab es mit Bluetooth, konkret brach die Verbindung zur MagicMouse oft ab. Außerhalb des Docks gab es diese Probleme nicht. So richtig nachvollziehbar ist das Problem technisch allerdings nicht, da laut ifixit.com der BT-Empfänger in der rechten oberen Ecke sitzt. Und diese Ecke steht ja oben aus dem Dock heraus. Insgesamt aber ein ganz nettes Dock für das MacBook [Pro] (und wohl auch das eizig derzeit verfügbare Modell) mit einigen Schwächen bzw. Designfehlern, die aber natürlich auch daran liegen, dass Apple die Nutzung im Dock nicht wirklich vorsieht. Samt Zoll und Versand nach Deutschland ist unser Test-Dock für rund 90 EUR bei Henge Docks aus den USA zu haben. Montag, 31. Januar 2011Schlecht zu Fuß: Das MacBook Pro und die Gummifüße
Heute ist es mal wieder so weit, dass ich Apple verfluche und tatsächlich in Erwägung ziehe, keine Computer mehr aus diesem Hause zu kaufen. Morgen sieht das sicher wieder anders aus, zumal auch andere Hersteller derartige Probleme habe. Aber der Reihe nach:
Das erwies sich leider als Tagtraum. Ein nette, wenn auch mit mangelhaften Deutsch-Kenntnissen ausgestattete, Dame an der frecherweise kostenpflichtigen Apple-Care Hotline sicherte mir zu, dass der lokale Apple-Partner um die Ecke die Füße da hat und i.d.R. auf Kulanz gratis tauscht. Das klang toll. Leider wusste der Apple-Partner davon nichts und versicherte mir, dass es die Gummifüße nicht einzeln gibt. Abhilfe schafft wohl nur eine neue Unterseite, die mit mindestens 80 EUR einschlägt. Das erschien mir irgendwie zuviel für einen fehlenden Gummifuß. Immerhin "friemelte" der nette Herr einen Gummifuß von einem defekten Unibody-MacBook Pro ab und gab ihn mir mit. Der passte jedoch nicht, da man die Füße nicht unbeschadet aus einem intakten Unterboden herausbekommt - warum auch, schließlich ist das sicher nicht vorgesehen. Aus Frust folgt ein weiterer kostenpflichtiger Anruf bei Apple-Care. Diesmal hatte ich einen netten Mann am Telefon, der sogar meine Sprache konnte. Ironischerweise versicherte er mir ebenfalls, dass es die Füße nicht einzeln gibt und äußerte ein wenig Unverständnis über die Aussage seiner Kollegin von vorher. Selbstverständlich sind solche Sachen übrigens nicht von Apple-Care abgedeckt, wäre ja auch zu schön gewesen. Jetzt hatten sie mich tatsächlich so weit, dass ich für 80 EUR beim lokalen Partner einen kompletten neuen Unterboden bestellen wollte. Schließlich habe ich hier ein MacBook Pro für über 2000 EUR rumliegen und es kann wohl nicht angehen, dass dieses Teil auf dem Tisch kippelt. Doch der Schock folgte beim optimistisch getätigten Bestell-Anruf für den Unterboden. Ich sollte mein MacBook Pro dann mal vorbeibringen und könnte es in einer Woche wieder abholen. Hallo, gehts noch? Die Apple-Richtlinien erfordern es explizit, dass das MacBook Pro die ganze Zeit dort bleibt. Meine Vorstellung war allerdings, dass ich einfach den neuen Unterboden bekomme und diesen dann selbst montiere. Die 10 Schrauben dafür bekomme ich gerade noch verarbeitet. Eine Woche ohne mein Arbeitsgerät mit all seinen Daten drauf sind eigentlich unmöglich. Ende vom Lied ist jetzt, dass ich den geschenkten Gummifuß nun soweit mit Feile und Schere bearbeitet habe, dass ich ihn mit Sekundenkleber ankleben konnte. Ob und wie lange das hält kann man leider nicht wissen. Auf jeden Fall mal wieder nicht gerade ein Service-Highlight von Apple. Bei dem Preis für Apple-Care eigentlich eine Frechheit. Donnerstag, 4. November 2010iPhone 4 mit neuer Rückseite - für einen Tag
Nach dem Tipp eines Bekannten und der äußerst schicken Darstellung in diesem Blog beschloss ich, mein iPhone4 mit einer schicken Metall-Rückseite zu versehen. Die $16 dafür waren bei eBay auch eine durchaus überschaubare Investition. Hauptgrund war, neben der schicken Optik, die Tatsache, dass mein iPhone4 auf der Rückseite nach nur wenigen Monaten schon total zerkratzt ist. Verantwortlich dafür ist nicht etwa ein Sturz oder sowas, sondern schlicht die Tatsache, dass die Rückseite offenbar mega-empfindlich ist. Es reicht augenscheinlich zu, wenn sich beim rein- oder rausziehen ein kleiner Dreckkrümel zwischen meiner Suncase-Hülle und dem iPhone befindet. Betroffen ist nur die Rückseite, vorne sieht es noch aus wie neu.
Nach einer recht langen Lieferzeit (die neue Rückseite kam tatsächlich aus Hong-Kong) machte ich mich direkt an den "Umbau". Dies ging wirklich sehr einfach, man muss mit einem Mini-Schraubendreher einfach nur die 2 Kreuzschlitz-Schrauben unten lösen und kann die Rückseite dann abschieben. Dabei fiel mir auf, wir dünn und eigentlich billig verarbeitet die originale Rückseite doch ist. Ob das wirklich Glas ist, vermag ich nicht zu sagen. Wie festes stabiles Glas fühlt es sich zumindest nicht an. Die erste Ernüchterung stellte sich bei dem Versuch ein, das iPhone nun in das Dock zu stecken. Mit ein wenig mehr Kraft als gewohnt funktioniert das zwar, das Telefon steht dann aber nahezu im 90°-Winkel zum Tisch und nicht mehr leicht schräg, so dass man den Screen nicht mehr wirklich sieht. Die Austausch-Rückseite scheint minimal dicker zu sein als das Original. Aber das konnte meine Begeisterung erstmal noch nicht schmälern. Das Feedback von Bekannten und Freunden war ebenfalls positiv, alle fanden die neue Rückseite schick. Mit dem Empfang hatte ich übrigens trotz anfänglicher Bedenken keine Probleme, da die Antennen ja an den Außenseiten liegen. Vor wenigen Minuten habe ich allerdings wieder den Schraubendreher gezückt und das Ganze zurückgebaut. Mein iPhone ist nun wieder schwarz hinten und die neue, schicke Hülle liegt in der Schublade. Nur warum? Seht her: Wie man unschwer erkennen kann (zumindest in der großen Ansicht..), funktioniert die Kamera nicht mehr wie gewohnt. Nach mehrfachen Tests und Umbauten liegt es offenbar daran, dass das "Loch" in der China-Hülle nicht zu 100% an der korrekten Stelle sitzt und der Abstand zur Linse am iPhone zu groß ist. Somit sieht man diese unschönen Ränder die fast aussehen wie eine Vignettierung, egal wie man die Rückseite hin- und herschiebt. Außerdem scheint das durchsichtige Plastik minderwertig zu sein, so dass die Farben nicht immer korrekt eingefangen werden oder das Bild u.U. verwaschen aussieht. Für mich als Fan der integrierten Kamera natürlich ein No-Go, schließlich mache ich öfter mal ein Video oder Foto mit meinem Telefon. Die Rückseite ist somit für mich unbrauchbar. Falls man jedoch keinen Wert auf die eingebaute Kamera legt, ist die Metall-Rückseite eine wirklich schicke Alternative. Eine Rekla via eBay nach China spare ich mir, vermutlich ist das ein prinzipieller Fehler in der Konstruktion. Freitag, 22. Oktober 2010[UPDATE] FaceTime auf dem Mac ... Sicherheitsbedenken etc.
FaceTime ist schon ganz nett, immerhin kann man vom iPhone4 aus zu anderen iPhone4 gratis aus dem WLAN samt Videochat reden. Gerade für Familien etc. eine wunderbare Sache. Bisher hielten sich allerdings die Endgeräte in Grenzen, denn natürlich haben nicht alle Leute aus dem Freundeskreis ein iPhone4. Meine Frau z.B. hat ein 3GS und kann ohne Jailbreak FaceTime nicht nutzen - mangels Frontkamera wäre das mit dem Video auf dem 3GS eh nicht so der Knaller, Sprache würde aber funktionieren. Das möchte aber wohl Apple (derzeit?) nicht.
Auf der letzten Keynote wurde nun aber die FaceTime-Betaversion für den Mac vorgestellt, die ich direkt installierte. Damit es nun also z.B. möglich, dass meine Frau mich von ihrem MacBook auf dem iPhone4 anruft, sofern ich unterwegs in einem WLAN bin - via UMTS wäre natürlich zukünftig noch wünschenswert. Die Anmeldung und Zuordnung der Kontakte für das Mac-FaceTime erfolgt via E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, man "ruft" quasi einen Kontakt aus dem Adressbuch via E-Mail-Adresse an. Auf dem Mac bin ich nun also unter meiner E-Mail und auf dem iPhone4 via Handynummer in FaceTime erreichbar. Zu meiner Verwunderung klinkt sich der FaceTime-Dienst doch recht tief ins System ein, so laufen permanent 2 Dienste, die es ermöglichen, jederzeit angerufen zu werden, selbst wenn man die Applikation augenscheinlich zu hat: mbp:~ rob$ ps ax | grep -i facetime | grep -v 'grep'Das ist in der Tat sehr nervig - bei Skype kann ich immerhin selbst entscheiden, ob ich online oder offline bin. Bei FaceTime kann man dann zwar Anrufe ablehnen, das Popup und den Ton wird man aber nicht los. Hier würde ich in der finalen Version gern die Möglichkeit haben, richtig offline zu gehen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Apple-Server somit jederzeit wissen, in welchem (W)LAN ich mich aufhalte bzw. welche externe sowie lokale IP ich habe. Mit Wireshark lässt sich das auch nachweisen, so kommuniziert der FaceTime-Client u.A. über das Jabber-Protokoll mit Apple. Das ist nicht nur unschön, sondern natürlich auch sicherheitstechnisch relevant. Wir erinnern uns: Es scheint - bis auf die Deinstallation der FaceTime-Beta - derzeit keine Möglichkeit zu geben, dieses Verhalten zu deaktivieren. Mein Kollege hat aufgrund dieser Tatsache FaceTime für Mac spontan wieder deinstalliert, ich warte mal noch die nächste Version ab .. UPDATE, 24.10.2010 Wenn man in den Einstellungen von FaceTime den Schalter "FaceTime" auf 0 stellt, ist man tatsächlich abgemeldet und der Anrufer bekommt die Meldung "Nutzer XYZ ist für FaceTime nicht verfügbar. Das hatte ich beim ersten Test gar nicht auf dem Schirm ![]() Danke an Christian für den Hinweis in den Kommentaren! Donnerstag, 17. Juni 2010Zwischen dem Macbook Pro und dem iPhone: das iPad
Eigentlich wollte ich ja gar kein iPad haben, nachdem meine ersten Eindrücke ja eher nicht so ideal waren. Dennoch war ich natürlich als Fanboy und Technikfan prinzipiell erstmal daran interessiert, so ein Teil live zu testen.
Nachdem nun beim lokalen Apple-Reseller mehrere Geräte rumlagen und er auch noch eins (wirklich nur eins mit 3G!) mit 16GB, WiFi und 3G rumliegen hatte, griff ich spontan zu. Allerdings nur, weil ich mir zu 100% sicher war, notfalls bei eBay oder gar im Bekanntenkreis den Kaufpreis locker verlangen zu können. Denn mit der Verfügbarkeit sieht es immernoch eher schlecht aus. Eine O2 Microsim gabs gleich dazu, Prepaid für 15€/Monat 1GB Traffic. Das reicht locker zu, da das iPad wohl eher selten grosse Downloads machen wird. Ansonsten habe ich noch eine Lederhülle, sonst kein weiteres Zubehör. Die größte Frage war aber, was soll ich eigentlich mit dem Ding? Nach gut 2 Wochen weiß ich es jetzt: Fast Alles, was ich vorher mit dem MacBook Pro abends auf der Couch gemacht habe. Denn mit dem iPad kann man echt genial seine Blogs und News lesen, Twitter bzw. Facecook verfolgen etc. Selbst lange Mails oder Blogposts wie diesen kann man damit halbwegs flott und komfortabel tippen. Klar, manchmal nervt die Auto-Korrektur wie auf dem iPhone, meist hilft sie aber und es geht angenehm schnell. Überrascht bin ich auch von den teilweise echt genialen Games für das iPad. Pinball HD oder Multipong (zu 2. an einem iPad) machen jede Menge Spaß. Selbst so seriöse Sachen wie Banking sind dank iOutbank locker und grafisch ansprechend machbar. Videos gehen auch, dank HTML5 funktionieren jetzt auch immer mehr embedded Videos wie z.B. auf SPON. Mit der Sky-App konnte ich sogar schon ein WM-Spiel live auf dem iPad verfolgen. Mit dem Display und der hohen Auflösung macht das auch echt Spaß. Leider spiegelt das Display doch recht stark, so dass man draußen nicht viel sieht. Außer die vielen Abdrücke der Fettfinger natürlich Bleibt zu sagen, dass ich doch recht angetan vom iPad bin und es wohl erstmal behalte. Es gibt doch mehr Einsatzmöglichkeiten, als ich dachte und die Games machen echt Laune. Klar ist der Preis eigentlich zu hoch, zumal ich bestimmt nochmal 40-50€ für Apps investiert habe. Das Gerät stopft dennoch eine Lücke, deren Existenz mir bisher nicht bekannt war. Allerdings vermisst man hier Multitasking massiv, denn Jabber oder ICQ hätte ich gern dauerhaft im Hintergrund offen. iOS4 für das iPad soll leider erst im Herbst kommen, dann aber mit MT wie auf dem iPhone bzw. hoffentlich sogar besser. Die Performance ist übrigens mehr als gut. Die Apps fliegen nur so auf und alles reagiert sehr sehr flott. Der A4 Prozessor ist offenbar sehr potent. Und auch sparsam, der Akku geht einfach nicht runter. Ich komme bei moderater Benutzung mehrere Tage mit einer Ladung aus, selbst wenn teilweise 3G aktiv ist. Ein Ladevorgang dauert allerdings recht lange, obwohl ein spezielles Netzteil mit 10W beiliegt. Es gibt also doch etwas zwischen dem Macbook Pro und dem iPhone: das iPad. Mittwoch, 16. Juni 2010Growlmail Fix für OS-X 10.6.4 und 10.6.7
Gestern hat uns Apple mit dem Update auf OS-X 10.6.4 beglückt, wo es wohl hauptsächlich um zahlreiche Sicherheitsupdates sowie einige kleine Verbesserungen ging. Neue Feautures sind mir zumindest noch nicht direkt aufgefallen.
Beim Start der Mail.app wird allerdings die komplette Mail-DB aktualisiert. Das ging dank SSD rasend schnell bei mir. Leider erschien danach der Hinweis, dass Growlmail nicht mehr funktioniert. Das lässt sich aber relativ einfach beheben: Zuerst Mail.app beenden, dann den Ordner GrowlMail.mailbundle von ~/Library/Mail/Bundles/Bundles (deaktiviert)/ nach ~/Library/Mail/Bundles/ verschieben. Anschließend sind noch folgende 2 UUIDs zu den SupportedPluginCompatibilityUUIDs hinzuzufügen: defaults write ~/Library/Mail/Bundles/GrowlMail.mailbundle/Contents/Info SupportedPluginCompatibilityUUIDs -array-add "E71BD599-351A-42C5-9B63-EA5C47F7CE8E"Anschließend sollte GrowlMail wieder wie vorher funktionieren. Besten Dank an langui.sh für den Hinweis, dort gibt es übrigens auch ein fertig gepatchtes Bundle zum Download, falls ihr keine Lust habt, die 2 Befehle im Terminal auszuführen PS: Safari ist natürlich, wie bei jedem Update, auch wieder schneller geworden! PPS: Die UUIDs für den Fix in 10.6.7 findet ihr in den Kommentaren! Dienstag, 15. Juni 2010Wir verschenken ein Belkin KFZ-Set für das iPhone 3G/S (UPDATE)
Vor einiger Zeit erhielten wir im Rahmen einer Vertragsverlängerund ein Belkin KFZ-Set von T-Mobile als tolle "Zugabe". Das Set beinhaltet ein Ladegerät für das KFZ, eine Displayschutzfolie für das iPhone, einen 1.8m langen Klinkenstecker sowie eine Saughalterung für die Frontscheibe. Die Telekom verkauft das Set für 49 EUR.
![]() Da wir das Set nicht benötigen, verschenken wir es an einen unserer Leser. Hinterlasst dazu in den Kommentaren einfach bei Interesse eine kurze Info. In 14 Tagen ermitteln wir per Zufallsscript einen Gewinner und kontaktieren diesen dann per Mail. Viel Spaß Wir fänden es natürlich toll, wenn ihr auch tatsächlich ein iPhone habt und den Spaß dann nicht hinterher bei eBay reinstellt... UPDATE Via SQL-Query wurde soeben parkrocker als Gewinner ausgelost und informiert:
Montag, 14. Juni 2010Time Capsule Update fail (Update!)
Wie ich schon vor einiger Zeit berichtet hatte, bin ich mit Time Machine bzw. der Time Capsule von Apple sehr zufrieden. Vor ein paar Tagen gab es allerdings ein merkwürdiges Softwareupdate namens "Updates für das Time Capsule-Backup", welches ich natürlich ohne weitere Nachforschungen installierte.
Sinnloserweise erschien anschließend folgende Meldung bei mir auf dem Schirm, die mich doch sehr verwirrte: ![]() Nachdem ich erst ein paarmal "Back Up Later" angeklickt hatte, die Meldung jedoch bei jedem auszuführenden Backup erneut kam, musste ich dann heute doch mal "Start New Backup" klicken. Es kam, wie es kommen musste, mein komplettes MacBook Pro wurde erneut intitial gesichert. Dass dieser Vorgang gut 4h bei nahezu 100% CPU-Last unter lautem Lüfter-Lärm stattfand, war schon ärgerlich genug. Schlimmer jedoch ist die Tatsache, dass ich damit ALLE alten Backups verloren habe. Time Machine zeigt mir jetzt keinerlei alte Files mehr an, nur noch die Backups von heute. Was bitte soll denn das, liebe Apple-Freunde? Sehr frustrierend ehrlichgesagt. Apple beschreibt den Spaß auch in einem Artikel, Hilfe oder gar eine Erklärung gibt es jedoch nicht. Seltsamerweise blieb mein Kollege bzw. dessen MBP bisher von diesem Update verschont. Wohl deshalb, weil er zu Hause keine Time Capsule hat (im Gegensatz zu mir) und wie hier in der Firma auf eine Synology Disk Station sichern, die Time Machine bzw. die Time Capsule sowie das AFP-Protokoll emuliert. Für mich ist es absolut nicht nachvollziehbar, was dieses Update soll und warum meine bisherigen Backups der letzten 8 Monate deswegen gelöscht wurden. Update Das Problem scheint beim Backup auf der "echten" Time Capsule nicht aufzutreten, hier war es zumindest bisher nicht nötig, ein komplettes Vollbackup erneut zu erstellen. Es stellt sich also so dar, als ob dies nur auf "fremden" NAS-Netzwerkfreigaben (ich berichtete) und nicht auf Apple Time Capsules nötig wäre. Dennoch mehr als nervig, dass ich jetzt im Büro (wo ich auf NAS und nicht auf eine Time Capsule sichere) keine alten Backups mehr habe. Donnerstag, 20. Mai 2010Steam on Mac - (m)ein erster Eindruck
Wie Ihr ja sicherlich alle schon mitbekommen habt, gibt es seit etwa einer Woche die Steam-Client für den Mac. Da ich des öfteren, und vor allem zur Neugewinnung von geistigen Kräften
Als dann via Twitter die Nachricht umher lief, dass der Steam-Client für den Mac da war, machte ich mich sofort an den Download. Dieser ging relativ fix von statten und auch die Installation und der erste Start ergaben keine Probleme. Der Client lädt automatisch verfügbare Update's und hält sich so auf den neuesten Stand (es gab am ersten Tag bei mir gleich 2 Update's a ~35 MB). Das erste was mir allerdings Auffiel, beendet man den Steam-Client stürzt dieser entweder ab oder braucht 2-3 Minuten um komplett beendet zu werden. Der nächste negative Punkt den ich bemängeln muss, bemerkte ich beim stöbern im Dateisystem im Terminal. Was zur Hölle hat das ganze Steam-Zeugs unter / (im *nix-Jargon root bezeichnet) verloren?!? Haben die Leute von Valve nocht nicht's vom Filesystem Hierarchy Standard gehört? Wenigstens ein eigener Ordner unter /opt hätte es doch sein dürfen. Nun gut, dies aussen vor gelassen, funktioniert der Client ohne Probleme. Nachdem ich etwas im Client herumgestöbert hatte, sah ich dass es das Source-Engine basierte Spiel Portal kostenlos zum Download gab. Also zögerte ich nicht lange und klickte auf den Installations-Button. Da ich scheinbar nicht der einzige war der so dachte, summierte sich diese Installation inkl. Downloads des Spiels auf geschlagene 8 Stunden Im großen und ganzen lässt sich also sagen: Gut gemacht Valve, weiter so! Bis auf eine paar kleinere Fehler läuft der Mac-Steam-Client und das von mir getestete Spiel gut und man bemerkt so gut wie keine Unterschiede zum Windows-Client. Mann kann nur hoffen das andere Publisher die nicht im Steam-Netzwerk zu finden sind, diesen Trend erkennen und dem Mac ein wenig mehr Beachtung geschenkt wird als bisher. Ein happy-respawn euch allen Donnerstag, 15. April 2010Die neuen MacBooks Pro: Bis zu 50% Leistung! Apple hat eine neue Generation der MacBooks Pro vorgestellt und mit sagenhaften 50% Leistung beworben. Inzwischen ist der Fehler auf der Apple-HP behoben und das kleine aber feine Wörtchen "mehr" wurde eingefügt. Dennoch ein sehr lustiges Versehen In Wahrheit sind die neuen MacBooks natürlich wirklich leistungsfähiger als die vorherige Generation, schließlich werkelt dort jetzt ein Intel Core i5 bzw. Core i7 Prozessor mit HyperThreading. Außerdem enthalten die neuen Geräte die GeForce GT 330M mit bis zu 512MB Grafikspeicher. Ich bleibe aber bei meinem MacBook Pro der vorherigen Serie, denn in Sachen Geschwindigkeit kann man auch auf diesem Gerät nicht klagen.. Freitag, 2. April 2010Osterfarben mal anders: Displaykalibrierung auf dem Mac
Manche bemalen zu Ostern ja Eier, ich beschäftige mich lieber mit den Farben auf meinem Display. Das war nicht wirklich geplant, aber irgendwie hat das OS-X Update auf 10.6.3 mein Farbprofil zerschossen, so dass ich mit einem wunderschönen Gelbstich konfrontiert wurde. So ähnlich muss es wohl aussehen, wenn man über Jahre täglich 2 Schachteln Zigaretten am Monitor raucht.
Das Problem hatten zwar auch im macuser.de - Forum viele Leute, eine richtig gute Lösung habe ich aber nicht gefunden. Die OS-X eigene Kalibrierungssoftware ist ziemlicher Schrott, zumindest kam ich damit zu keinem guten Ergebnis. Auch an der Apple-Care-Hotline (wo ich wieder mehrere Euro Telefonkosten für Nix verbrannt habe In einem Forum habe ich dann den Hinweis auf das Programm SuperCal gefunden. Es handelt sich zwar um eine nicht mehr ganz aktuelle Shareware (mit vollem Funktionsumfang), das Ergebnis des doch recht komplexen Kalibrierungsvorganges kann sich aber sehen lassen. Das Display meines MacBook Pro 15,4" (matt) strahlt zumindest wieder in den originalen Farben und man erkennt mich wieder als Nichtraucher In diesem Sinne allen Lesern frohe Ostern.. Freitag, 26. März 2010Snow Leopard für den Einsatz mit einer SSD optimieren
Leider unterstützt Apple im aktuellen OS-X den ATA-Befehl TRIM nicht. Das ist für User einer SSD (wie mich, ich berichtete) doppelt ärgerlich. Zum Einen kann dadurch im Laufe der Zeit die Zugriffsgeschwindigkeit signifikant einbrechen, da nach dem Löschen von Files die entsprechenden Blöcke nicht direkt wieder benutzt werden können. Zum Anderen nervt es, dass sowohl Linux ab 2.6.28 sowie Windows 7 diesen ATA-Befehl bereits unterstützen, während "das weltweit fortschrittlichste Betriebssystem" (Zitat von Apple) dies nicht kann. Ob bzw. wann mit einem Update diesbezüglich gerechnet werden kann, ist leider ungewiss.
So kann man derzeit als SSD-User unter Snow Leopard nur einige Workarounds anwenden, um die Probleme durch den fehlenden TRIM-Support zu umgehen. Die ganz Harten bauen ab und an ihre SSD aus, stecken sie in einen Windows-PC und lassen dort Tools wie z.B. die Intel-SSD-Toolbox laufen, um die SSD wieder in den Ursprungszustand zu versetzen. Dank TimeMachine hat man dann zwar wieder sein altes OS-X drauf, der Zeitaufwand von mehreren Stunden für diese Aktion ist aber eher unangenehm. Ein reines Neu-Formatieren reicht an dieser Stelle nämlich leider nicht aus, die Blöcke werden dabei nicht explizit wieder freigegeben. Hier nun also ein paar Tipps, um die SSD nicht ganz so sehr zu belasten, Anwendung auf eigene Gefahr: sudo pmset -a hibernatemode 0Damit deaktiviert man, dass OS-X beim Ruhezustand (z.B. default bei "Deckel zu" beim MacBook der Fall) den ganzen RAM-Inhalt zusätzlich auf die Platte nach /var/vm/sleepimage schreibt. Das kann zwar im schlimmsten Fall (=Akku alle) zu Datenverlust führen, sollte aber in der Praxis keine Rolle spielen. Das vorhandene Sleepimage mit der Größe des vorhandenen RAM kann dann natürlich direkt gelöscht werden. sudo pmset -a sms 0Dies deaktiviert den "Sudden Motion Sensor", der normalerweise die HDD bei Erschütterungen ausschaltet. Da eine aber SSD resistent gegene Erschütterungen ist, macht diese Einstellung natürlich keinen Sinn bzw. arbeitet eher kontraproduktiv. Das sind meiner Meinung nach die wichtigsten Einstellungen. Ich habe von vielen Usern gelesen, dass sie seit dem SSD-Einsatz "sicherheitshalber" Spotlight komplett deaktiviert haben. Der Sinn davon erschließt sich mir nicht wirklich, zumal ich ohne Spotlight nicht mehr wirklich leben wöllte. Ein weiterer Ansatz ist, den Cache im Safari komplett zu deaktivieren oder auf eine Ramdisk auszulagern. So richtig schick finde ich diese Lösung aber auch nicht, zumal bei Safari so ganz ohne Cache keinerlei POST-Uploads von Files z.B. bei Flickr oder Facebook möglich sind. Daher habe ich den Safari erst einmal unangetastet gelassen. Es bleibt zu hoffen, dass Apple in einem kommenden Update den TRIM-Support integriert, schließlich werden SSD mehr und mehr massentauglich und die neueren Geräte unterstützen auch fast alle diesen Befehl. Freitag, 12. März 2010Time Capsule - eine wirklich gute Zeit (Maschine)
Das "Time Machine" - Konzept hat mich ja schon immer begeistert, auch wenn das Backup auf "normalen" Shares teilweise etwas umständlich einzurichten ist. Aber imho bietet kein anderes OS dem Nutzer per Default eine solch gute Möglichkeit, Backups zu erstellen.
Da sich mein Mac-Zoo stetig erweitert, d.h. ich habe zu Hause schon 3 Mac's im Einsatz (MacBook Pro, MacBook und MacMini), und meine externe USB-Festplatte (1 TByte) nicht wirklich als "Time Machine" - Speichermedium zu gebrauchen ist (man müsste sie schließlich via USB an den jeweiligen Mac anschließen, am besten täglich) und zudem noch mit durchaus hörbaren Laufwerksgeräuschen nervt, musste eine neue Lösung her. Und natürlich lag in diesem Fall nichts näher als die Time-Capsule von Apple. Zwar schlägt die Anschaffung mit rund 400 EUR zu Buche, man hat aber immerhin 2 TByte Speicherplatz für Backups und andere Daten (Zugriff via SMB oder AFP möglich), einen flotten WLAN-Router (Draft-N, optional auch 5 GHz - Benchmarks weiter unten) und eine nette Optik in einem Paket. Die Einrichtung war Apple-Like einfach und problemlos, ich musste allerdings mein "Airport-Dienstprogramm" mit der mitgelieferten CD auf den neusten Stand bringen. Ein Webinterface hat die Time Capsule nicht, was eigentlich ein wenig schade ist. Aber nach der initialen Einrichtung hat man eigentlich keine Grund mehr, noch groß an der Config rumzuschrauben. Dank SNMP- und Syslog-Support kann man zumindest recht einfach prüfen, wie es der Capsule so geht. Etwas seltsam finde ich allerdings, dass man nur einen einzigen externen (SMB/AFP)-Share einrichten kann - bei mir heisst er "Storage". Ich habe bisher keine Möglichkeit gefunden, weitere Shares einzurichten oder die Festplatte zu partitionieren. Dies ist insofern etwas unschön, dass die Sparsebundles von Time Machine sowie meine MP3-Sammlung und einige Filme jetzt alle im selben Share liegen. Kein Beinbruch, aber da wäre mir eine weiter Unterteilung lieber. Oder habe ich nur Etwas übersehen? DSL funktioniert auch problemlos, die Time Machine fungiert bei mir jetzt als WLAN-Accesspoint, die den Traffic an den angeschlossenen DSL-Router weiterleitet. Auch DHCP übernimmt weiterhin der DSL-Router. Traumhaft wäre natürlich noch, wenn es die Capsule alternativ mit DSL- oder Kabelmodem gäbe. Das würde wieder ein Gerät im heimischen Elektrosmog-Kabinett weniger bedeuten.. Der WLAN-Speed ist über jeden Zweifel erhaben, zumindest im Vergleich mit dem des DSL-Routers von vorher (G, 54 MBit/s brutto). Auch dem Draft-N Accespoint von Linksys im Office ist die Capsule haushoch überlegen. Anbei ein paar Benchmarks zur Verdeutlichung, jeweils mit dd if=/dev/zero of=1gb bs=1024k count=1000 (1 GByte mit Nullen schreiben..) von meinem MacBook Pro aus auf dem Time Capsule Volume erzeugt: LAN 1 GBit/sIm 5GHz-Netz bekommt man also im Durchschnitt fast 15 MByte/s über das WLAN. Das liegt deutlich über dem Wert einer Fast Ethernet Leitung mit 100 MBit/s und ist für den normalen Gebrauch mehr als ausreichend. Damit kann man auch mal ein ISO-Image oder große Backups auf die Capsule übertragen, ohne dafür den Mac 2 Tage durchlaufen zu lassen. Auch der LAN-Speed ist ziemlich gut, 40 MByte/s schaffen zumindest viele der SoHo-NAS-Geräte nicht. Die Time Capsule ist also durchaus empfehlenswert und ziemlich flott unterwegs, was den Netzwerkzugriff angeht. Einziger Wermutstropfen bleibt die Tatsache, dass man nur 1 Share einrichten kann je Festplatte. Aber vielleicht hat ein Kommentator noch einen Tipp für mich ... Montag, 8. Februar 2010Apple Magic-Mouse leider ohne Magie
Wie Ihr ja sicherlich schon mitbekommen habt, sind wir relativ große Apple Fanbois (ich mehr, der Rob weniger) und somit war es für uns auch selbstverständlich, dass wir uns die neu Magic-Mouse bestellen. Doch leider schafft es Apple in letzter Zeit uns immer wieder, uns zu enttäuschen. Das erste Problem sind die akuten Lieferprobleme der neuen Magic-Mouse. Muss man denn ein Produkt releasen, welches erst 3 Monate später überhaupt käuflich zu erwerben ist. Ich weiß ja nicht wie es in euren Städten aussieht, aber weder über Amazon, noch über den Cyberport-Store in Dresden oder beim anderen Apple-Resellern waren die Mäuse erhältlich. So kam es, dass wir sage und schreibe 4 Monate auf unsere Mäuse warten mussten
Wir freuten uns also, als letzte Woche eine Mail im Briefkasten lag in der stand, dass unsere Magic-Mäuse abholbereit wären. Also hin zum Händler des Vertrauens und abgeholt die Ware. Aber schon nach dem auspacken gab es die erste Entäuschung. Keine Ladeschale oder Ladekabel, die Maus funktioniert mit herausnehmbaren AA Batterien. Wieviel kam die Maus gleich nochmal? 70€? Da hätte man Mehr erwartet. Also ausgepackt die Ware und mit den MacBookPro's gepeert. Hier gab es Apple-typisch keine Überraschungen, alles klappte First-Try ohne Probleme. Wer das Trackpad der aktuellen MacBook (Pro) Reihe gewöhnt ist, wird sich relativ schnell an die Gesten der Magic-Mouse gewöhnen und diese auch lieben. Was allerdings stört, ist die für uns zu langsame Zeigergeschwindigkeit (auf Maximum gestellt aber IOHO immer noch zu langsam). Wie das bei der Auflösung der CinemaDisplay's wird (sind ja leider immer noch in Reperatur, siehe hier und hier), können wir uns im Moment noch nicht so recht vorstellen. Auch treten komische Nebeneffekte bei der Verwendung mit der Magic-Mouse auf, die vorher mit einer kabelgebundenen Maus nicht aufgetreten sind. Bei mir zum Beispiel, fängt die Maus bei CPU-lastigen App's (z.B. FF mit viel Flash oder JS) an zu "stocken". Warum das so ist und ob das an der Bluetooth-Verarbeitung liegt, konnten wir noch nicht festellen. Im Endeffekt lässt sich sagen, dass die Magic-Mouse eine optisch sehr anprechende, aber leider überteuerte Maus ohne Magie ist. Leider ein Apple-Produkt mehr, welches uns nicht überzeugen konnte.
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